LiLaLiebe.

Was ist das,was uns alle irgendwie am meisten beschäftigt ?

Psychologisch betrachtet verliebt man sich in die Person,die den eigenen Wertvorstellungen am ehesten entspricht.

Beschränkt man das Wort „Liebe“ auf’s Bio-Chemische,dann ist dieses unbeschreibliche Gefühl nichts weiter,als ein Vorgang im Hirnstoffwechsel. Eine Überproduktion von irgendwelchen Glückshormonen. Wie ernüchternd.

Kann man sie überhaupt definieren, diese Liebe ?

Ich denke nicht.

Viele sprechen schon nach ein paar Tagen von „Liebe“.

Heutzutage kann man seine Liebe immer seltener aussprechen, da viele an der Glaubwürdigkeit dieser Wörter zweifeln. Wie oft hört man selbst diese drei Wörter oftmals von Menschen, die nach 3 Tagen schon von der „gaaanz großen Liebe“ sprechen.
Heute „Ich liebe dich“ und morgen kommt dann die nächste „gaaanz große Liebe“.

Einfach nur „Ich liebe dich“ zu sagen, ist für mich wahrlich kein „Beweis“ der Zuneigung. Je öfter man es sagt, desto mehr verliert es an Bedeutung.

Im Wesentlichen sollte man seine Zuneigung bedeutungsvoll, und dennoch unerwartet, ausdrücken.

Und das geht wahrlich nicht nur durch ein „Ich liebe dich“.

Zu lieben bedeutet für mich, kreativ und individuell zu sein.

Man kann seine Liebe nämlich auch noch vertonen, küssen, schreiben, wachsen lassen,fotografieren…

Der Begriff „Liebe“ wurde viel zu sehr ins Kommerzielle gezogen. Der Valentinstag zum Beispiel hat keine sonderliche Bedeutung für mich, weil man seiner Liebe jeden Tag zeigen sollte, was sie einem bedeutet. Nicht nur ein Mal im Jahr.

Viele Filme vermitteln uns Menschen ein vollkommen irreales Bild von der Liebe.

Händchen halten, küssen und Glücklichsein gehört mit Sicherheit zur Liebe dazu, doch die wahre Liebe zeigt sich in den schlechtesten Zeiten.

Liebe ist niemals selbstverständlich.

Und das vergessen leider viele.

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4 Kommentare zu “LiLaLiebe.

  1. Erich Fromm sagt, die Liebe sei eine Kunst, besser: es sei eine Kunst, richtig zu lieben. Und die Liebe besteht aus alledem, was Du oben aufgezählt hast, Marie: Spontaneität, Emotionalität, immerwährender Optimismus. Und die Bereitschaft, sich im Vertrauen einander hinzugeben. Dies alles und noch viel mehr ergibt letztendlich die Liebe in ihrer Summe, und doch besteht sie aus mehr als ihren einzelnen Summanden; sie gibt immer mehr als dass sie nimmt.

    Ich mache das gerade selbst durch und merke, wie viel Geduld, Aufopferungsbereitschaft und Verständnis man bei dieser Herausforderung braucht. Man erlebt Fortschritte und Rückschläge, doch alles in allem wächst man daran.

    Der leichtfertige Umgang mit dem Begriff der Liebe ist gesellschaftlich geprägt, und man kann ihn nicht einfach abschalten. Es wird immer Menschen geben, die sich so sehr nach wahrer Geborgenheit und Fürsorglichkeit sehnen, dass sie sich in die illusionäre und scheinbar perfekte Welt flüchten, die sie in ihrer Verzweiflung um sich aufgebaut haben.
    Wir beide gehören nicht dazu, Marie.

    Danke für diesen schönen Beitrag in Deinem Blog!

  2. Hallöchen Marie! Mir gefällt dein beitrag auch sehr gut. Ich finde du hast genau ins schwarze getroffen, vor allem mit den äußerungen, dass die liebe viel zu kommerziell geworden ist und “ich liebe dich“ eigentlich meist nur noch so dahin gesagt wird, ohne jegliche bedeutung. Ich finde es schade, dass liebe immer nur noch mehr und mehr zu einem einfachen “wort“ wird, und viele einfach die bedeutung dahinter gar nicht erkennen.
    Und da wir gerade dabei sind: Celi hat Marie lieb <3!

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